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Deutschsprachige staatswissenschaftliche
und technische Universität Lemberg

Gründung einer deutschsprachigen staatswissenschaftlichen und technischen Universität in Lemberg

Die Deutsch Ukrainische Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft e.V. setzt sich für die Idee ein in Lemberg eine deutschsprachige technische Hochschule zu gründen.
Wir glaube an eine moderne Hochschule, welche junge dynamische Menschen dazu ausbildet aktuelle gesellschaftliche und staatliche Probleme zu lösen.

Nutzen einer deutschsprachigen Hochschule in der Ukraine

Eine deutschsprachige Hochschule würde eine strategische Brücke zwischen dem deutschsprachigen Raum und der Ukraine bilden. Es würde eine fokussierte Form der wissenschaftlichen Kooperation ermöglichen, den kulturellen und politischen Austausch intensivieren und das Fundament für zukünftige bilaterale privatwirtschaftliche Geschäfte stärken.

Eine deutschsprachige Hochschule bietet insbesondere auf der Ebene der Bundesländer und der historischen Region Galiziens, mit den heutigen ukrainischen Regionen Oblast Lwiw (Lemberg), Oblast Iwano-Frankiwsk (Stanislau) und Oblast Ternopil die Chance an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten.

Dieses Projekt wäre somit ein idealer Aufhänger für weitere Zusammenarbeiten und könnte einen signifikanten bilateralen Beitrag leisten die Ukraine in europäische Strukturen zu begleiten.

Vorbild Andrassy Universität Budapest

Als Vorbild für diese Idee ist die äußerst erfolgreiche Andrassy Universität Budapest (AUB) zu sehen.

Die Gründung der AUB geht auf die Ulmer Erklärung vom 22. Februar 2001 zurück: Die Ministerpräsidenten Ungarns, der Republik Österreich, des Landes Baden-Württemberg und des Freistaates Bayern kamen während eines Gipfeltreffens in Ulm überein, die von Ungarn geplante Gründung einer deutschsprachigen Universität in Budapest zu unterstützen und bei der Verwirklichung aktiv mitzuwirken. Damit war der Grundstein für ein multinationales Gemeinschaftsprojekt gelegt.

Die AUB bietet Masterstudiengänge als auch Promotionsmöglichkeiten an. Die Universität bzw. die Studiengänge sind sowohl in Deutschland als auch in Ungarn akkreditiert. Der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Jahr 2015 und dem Bayerischen Ministerpräsident Horst Seehofer im Jahr 2016 verdeutlicht die politische Relevanz.

Gemeinsame staatliche und digitale Herausforderungen

Deutschland und die Ukraine haben ähnliche digitale “Tech or Die” (“digitalisiere oder stirb”) Herausforderungen zu meistern. Beide Staaten müssen dringend Verwaltungen und Dienstleistungen für die Bürger und Unternehmen digitalisieren und automatisieren. Das sind zumeist große sowie wichtige Projekte, die im hohem Maße ein fachliches, technisches und interdisziplinäres Know-How erfordern. Gelder und Ressourcen zur Umsetzung sind knapp und müssen effektiv und effizient genutzt werden. Die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger für Ressourcenverschwendung und Langsamkeit in der Umsetzung von Projekten ist nicht geben. Mit Ressourcenverschwendung und unklaren Vergabeverfahren bzw. Mittelausgaben assoziieren Bürgerinnen und Bürger auch eine direkte oder indirekte Form der Korruption. Deutschland und die Ukraine können durch konsequente Automatisierung und Digitalisierung - einhergehend mit Reformen - Transparenz und Nachverfolgbarkeit schaffen und Missstände signifikant reduzieren.
Mit den neu aufkommenden Technologien ergeben sich oft Grauzonen in der Rechtsgrundlage. Um Sicherheit - insbesondere für Investitionen - zu schaffen sollte eine Adaption der Rechtsgrundlage erfolgen. Ein moderner Staat, der Nah an den technologischen Entwicklungen ist, kann rechtzeitig Rechtssicherheit schaffen damit frühzeitige Investition in Zukunftstechnologien ermöglichen.
Einher mit zunehmender Digitalisierung geht leider auch die wachsende Bedrohung durch die Cyberkriminalität. Bedroht sind Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Regierungen. Effektive Gegenmaßnahmen der Regierungen müssen gefunden werden.
Schließlich verbinden auch Umweltprobleme die deutschsprachigen Länder mit der Ukraine. Die gemeinsame Forschung an der Digitalisierung und dem “Internet der Dinge” (IoT - Internet of Things) kann einen Beitrag zum effizienten Umgang mit Ressourcen leisten.
Die DUG-WW glaubt fest daran, dass eine moderne deutschsprachige technische Universität mit einer staatswissenschaftlichen Fokussierung einen “angewandten Think-Tank” darstellen würde. Sie würde einen deutlichen Beitrag dazu leiste fähige junge Leute für den Staats- und Gesellschafts Dienst auszubilden.

Studiengänge und Studierende

Ausgehend von den oben genannten staatlichen und digitalen Herausforderungen plädiert die DUG-WW für interdisziplinäre Master-Studiengänge, die Digitales und Staatswissenschaftliches in Verbindung bringen.

Die DUG-WW könnte sich Beispielhaft folgende Studiengänge vorstellen:

- Digitalisierung im Staatswesen und öffentlicher Verwaltung
- Digitale Forensik zur Korruptions- und Kriminalitätsbekämpfung
- Big Data und Künstliche Intelligenz im Staatswesen
- Internet of Things - mit Schwerpunkt Staats- und Naturschutz
- Angewandtes IT-Recht für Emerging Technologies

Ähnlich wie an der Andrassy Universität Budapest sollten pro Jahrgang etwa 100 Masterabsolventen wünschenswert.

Positionierung zu anderen Hochschulen in Lemberg und der Region

Die deutschsprachige sollte zu den vorhandenen Universitäten in Lemberg und der Region als eine Möglichkeit zur Partnerschaft gesehen werden.

So könnte eine deutschsprachige und in Deutschland akkreditierte Universität sich u.a. auch darauf konzentrieren Gelder aus Deutschland und der EU für Forschungsprojekte zu beantragen und in der Umsetzung ukrainische Hochschulen als Partner zu haben.

Ähnlich wie die Andrassy Universität Budapest sollte die Hochschule in Lemberg in Deutschland und der Ukraine akkreditiert sein.

Finanzierung der Hochschule

Die Hochschule sollte finanziell auf mehreren Säulen stehen. Die DUG-WW sieht in Anlehnung an die Andrassy Universität Budapest folgende Finanzierungsquellen:

- Deutscher Staat und von partnerschaftlichen Bundesländern
- Ukrainischer Staat und der Region/Stadt Lemberg
- Einnahmen durch Akquirierung von Forschungsgeldern
- Einnahmen durch Studiengebühren
- Crowd-Funding (initial)

Die nächsten Schritte der DUG-WW Mitglieder

Mitglieder der DUG-WW werden die Idee und Umsetzbarkeit einer “Deutschsprachigen staatswissenschaftlichen und technischen Universität Lemberg” weiter ausarbeiten und im Jahr 2022 damit beginnen politische und wirtschaftliche Akteure in Deutschland und der Ukraine von Nutzen dieser Hochschule zu überzeugen.

Ansprechpartner für diese Initiative seitens der DUG-WW

Illustration

Otari GlontiPräsidiumsmitglied
IT-Bevollmächtigter
Jugendbeauftragter

Illustration

Dr. Dr h.c. Peter Spary
Präsidiumsmitglied
Generalsekretär